ETA transparent auslesen
Kessel- und Pufferdaten, Inhalt von Pelletbehälter und Pelletlager, die Werte des Frischwassermoduls sowie die Vorlauftemperaturen von FBH und Heizkreis stehen strukturiert im HomeServer bereit.
Der Baustein verbindet aktuelle Betriebsdaten einer ETA-Heizungsanlage mit standortbezogenen Wetter- und Strahlungsprognosen des Deutschen Wetterdienstes. So wird aus Messwerten eine vorausschauende Energieentscheidung: Wärme aus dem Puffer nutzen, erwartete Solarenergie berücksichtigen und den Kessel nur dann sperren, wenn es energetisch sinnvoll und betrieblich sicher ist. Die Lösung ist für alle ETA-PC-Modelle geeignet.
Statt einzelne Werte nur anzuzeigen, stellt der Baustein den Zustand der Heizungsanlage in einen energetischen Kontext. Pufferspeicher, Kesselanforderung und erwarteter PV-Ertrag werden gemeinsam betrachtet – nachvollziehbar, parametrierbar und mit definierten Sicherheitsgrenzen.
Kessel- und Pufferdaten, Inhalt von Pelletbehälter und Pelletlager, die Werte des Frischwassermoduls sowie die Vorlauftemperaturen von FBH und Heizkreis stehen strukturiert im HomeServer bereit.
Bis zu vier Temperaturfühler machen die thermische Schichtung sichtbar. Mindestladezustand und obere Puffertemperatur werden zu belastbaren Entscheidungskriterien.
DWD-Prognosedaten liefern Globalstrahlung, Sonnenscheindauer und Bewölkung. Aus Anlagenleistung und Performance Ratio wird die zu erwartende PV-Energie abgeschätzt.
Ansicht im Gira Experten

Warum den Pelletkessel zeitweise sperren? Wird ausreichend PV-Energie erwartet, kann diese beispielsweise einen elektrischen Heizstab ansteuern und damit den Pufferspeicher aufheizen. Der Pelletkessel wartet kontrolliert, der selbst erzeugte Solarstrom wird als Wärme gespeichert und der Pelletverbrauch kann sinken. Prognosequalität, erwartete PV-Energie, Puffertemperaturen, Mindestladung und eine maximale Sperrdauer fließen dabei in eine klar begründete Entscheidung ein.
Separate Ausgänge für Kesselsperre, Kesselfreigabe und den Entscheidungsgrund machen jede Reaktion transparent.
Schreibzugriffe zur ETA-Anlage müssen bewusst aktiviert werden. Gewünschter Zustand, Schreibstatus, letzter Befehl und verbleibende Sperrzeit bleiben sichtbar.
Manuelle Freigabe, Handbetrieb, Rücklesekontrolle und eine parametrierbare maximale Kesselsperre halten die Wetterautomatik in klar definierten Grenzen.
Inbetriebnahme
Abfrage, Wetterdaten und Entscheidungsebene sind voneinander getrennt diagnostizierbar. Dadurch bleibt auch bei Kommunikations- oder Prognosefehlern erkennbar, welcher Teil der Datenkette betroffen ist.
IPv4-Adresse, HTTP-Port, Abfrageintervall und Timeout der ETAtouch-Schnittstelle parametrieren.
Breiten- und Längengrad eintragen; die nächste DWD-MOSMIX-Station wird automatisch gewählt oder optional fest vorgegeben.
Anlagengröße, Performance Ratio, Mindestprognose sowie thermische Grenzen des Puffers definieren.
Empfehlungen und Diagnose zunächst beobachten. Das Schreiben zur ETA-Anlage erst anschließend bewusst aktivieren.
Lizenzen
Die 7-Tage-Testlizenz ist kostenlos. Die Dauerlizenz kostet 29 € einmalig pro HomeServer und Baustein. Beide werden an die tatsächliche Ethernet-MAC Ihres HomeServers gebunden.